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Interview David Vincour
Oberstdorf, September 2011

Q: Ich freue mich, dich wieder mal hier in Oberstdorf zu sehen. Was hat dich hierher geführt?

A: Ein Eistanzseminar von Frau Kreiselmeyer, die schon 32 Jahre in Oberstdorf Seminare durchführt. Sie hat mich angesprochen, ob ich hierher fahren möchte um zu helfen. Da habe ich zugesagt weil ich Zeit hatte und ich komme sehr gerne zurück nach Oberstdorf.

Q: Du hast mit deiner Partnerin Kamila Hajkova schon länger keinen Wettbewerb mehr bestritten. Habt ihr euch getrennt?

A: Nach Vancouver haben wir eine Pause in unserer Karriere eingelegt und gucken wie es weitergeht. Ich denke schon, dass wir aufgehört haben, aber es ist noch alles in Frage. Im März kommenden Jahres werden wir uns absprechen ob wir wieder hineinkommen oder nicht mehr.

Q: Was macht Kamila jetzt?

A: Sie ist jetzt  junger Ambassador für das YOG (Young Olympic Games) in Innsbruck 2012.

Q: Wenn du einen kurzen Rückschau hältst auf deine Karriere. Was war aus deiner Sicht dein größter Erfolg und was war ein Tiefpunkt?

A: Ein Erfolg waren die Olympischen Spiele in Vancouver. Das war ein Höhepunkt, auf den hin wir lange traniert haben. Mein Tiefpunkt in meiner Sportkarriere war als wir bei der Weltmeisterschaft in Tokio wegen meiner Krankheit nicht teilnehmen konnten. Ich war lange Zeit im Krankenhaus weil ich Darmprobleme hatte und operiert wurde. Das hat mich viel Kraft gekostet und danach musste ich wieder neu anfangen.

Q: Zur Zeit bist du in deiner Heimat in einem Muscial zu sehen zusammen mit Annette Dytrt. Erzählst du uns ein bisschen was darüber? Wie kam das zustande?

A: Ich trainierte im Ausland und habe ein Angebot bekommen von Radka Kovaříková,ehemalige Weltmeisterin im Paarlaufen mit René Novotný,ob ich mit Kamila in diesem Musical auftreten möchte. Wir sind Prag gefahren und haben die Teilnahme abgesprochen. Dann hat Kamila diesen Auftrag als Ambassador bekommen und musste ihre Teilnahme absagen. 3-4 Wochen vor Beginn des Trainings für das Musical habe ich Annette angerufen. Sie war gerade in Chemnitz bei Ingo Steuer um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Sie hat geantwortet, dass sie eine Woche Zeit benötigt um darüber nachzudenken und hat dann angerufen und zugesagt. Dann haben wir geskypt, Nachrichten geschickt und telefoniert und am 15.Juli haben wir uns zum Training getroffen. Wir sind erst einmal nicht zusammen auf das Eis gegangen, sondern so nebeneinander. Gleich zu Beginn hat man uns gefragt ob wir die Hauptrolle spielen wollen und wir haben gesagt "ja warum nicht. Aber wir können eigentlich überhaupt nicht zusammen laufen weil Annette Einzelläuferin ist und ich bin Eintänzer." (lacht). Ja, so kam das zustande und jetzt treten wir in einem Musical auf und.sind ein Semsolist-Paar dort und laufen auch alternativ für die Hauptrolle was uns viel Spaß macht. 

Q: Wie war der Weg vom Leistungssport in ein Leben als Showläufer? Wie groß ist die Umstellung?

A: Naja, erst einmal habe ich nach Vancouver, nachdem ich den Leistungssport beendet hatte, ein bisschen in Brno trainiert und dort Programme aufgebaut. Dann bekam ich ein Angebot nach Paris zu kommen von einem Produzent bei Cirque d'Hiver Bouglione für eine große Show im November und Dezember. Es war sehr schön. Das Training war dasselbe wie im Wettkampf, nur eben nicht so mit Punkten und ohne Druck. Ich war sehr glücklich, denn der Choreograph in Paris war Pasquale Camerlengo, mein letzter Trainer. Es hat einfach Spaß gemacht. Es ist für mich dasselbe wie Leistungssport, aber ich muss nicht nachdenken welche Level ich bekomme oder was ich falsch mache. Ich muss nicht so viel mit tiefen Kanten laufen damit ich die Preisrichter beeindrucke. Es ist einfach für das Publikum, dass es den Leuten gefällt. Mir gefällt es wenn sie applaudieren, das ist schön. Nach Paris war ich mit Kamila beim.Cirque de Glace und wir sind zum Probetraining nach Telford in England gereist. Wir sind dann in 8 Städten in der Tschechei aufgetreten mit dem Cirque de Glace für das tschechische Publikum. Sie harren dafür tschechische Eiskunstläufer genommen.

Q: Wie sehen deine weiteren Pläne aus?

A: Ich denke nicht so viel voraus (lacht). Mit dem Musical das geht dann schon über einen längeren Zeitraum. Wir sind in der Tschechei bis Ende Dezember und dann im Februar /März in der Slowakei. Dann wird man sehen wie erfolgreich die Show ist und ob wir vielleicht auch in andere Länder kommen wie Deutschland und Österreich. Ich bin oft auf dem Eis in der Tschechei mit Kindern. Dort ist eine Trainerin, mit der ich zusammenarbeite. Wenn ich in Brno bin, dann helfe ich dort mit dem Nachwuchs. Ich bin auch sehr oft in der Schweiz, in Sierre und Crans-Montana, vorwiegend im Winter.Jetzt nach Ende des Seminars in Oberstdorf fahre ich auch dorthin. Dort helfe ich auch einer Trainerin die Kinder nach vorne zu bringen und Programme aufzubauen.

Q: Dann wünsche ich dir alles Gute und bedanke mich für das Interview, 


A: Ich bedanke mich auch 

                                                                                                                                                       

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Interview David Vincour

Oberstdorf, September 2011

Q: I'm glad to see you here in Oberstdorf, again. What brought you here?

A: There is a workshop for ice dancing by Mrs. Kreiselmeyer. She is conducting workshops in Oberstdorf for 32 years now. She asked me if I wanted to come here and help her. I agreed, because I had the time on my hands and I always enjoy coming back to Oberstdorf.

Q: You and your partner Kamila Hajkova did not participate in any competition for some time now. Did you split up?

A: Right after (the games of) Vancouver we took some time off our career to see how it would go on. I do think we split up, but it's not yet decided. Next year in March we will have a talk to see if we can come back. Or not.

Q: What is Kamila doing lately?

A: She is now a Young Ambassador for the YOG (Young Olympic Games) in Innsbruck in 2012.

Q: Looking back on your carreer, what was, from your point of you, your biggest success and was there a time you hit rock bottom?

 A: A success for me were the Olympic Games in Vancouver. That was the climax we have been working for for a long time. A low point in my carreer was when we could not take part in the Worlds in Tokyo due to my illness. I have been hospitalized for a long time due to intestinal problems and even had surgery. That took a lot of my strengh and after that, I had to practically start anew.

 Q: Currently you are starring in a musical production home in the Czech Republik, together with Annette Dytrt. Can you tell us about it? How did that come about?

A: I'm training abroud and got an offer form Radka Kovarikova, former pairs World Champion with Rene Novotny, to skate in the musical with Kamila. We traveled to Prag and talked about it. Kamila then got her ambassador post and had to withdraw. 3-4 weeks before the start of practices for the musical I called Annette. She was in Chemnitz with Ingo Steuer to prepare for the upcoming season. She said, she needed a week to think about it. After that, she called and said yes. We then talked on skype, send messages to each other and talked on the phone. On July 15th we meet for practice. We did not go on the ice together at first, but next to each other. We were asked if we wanted to play the lead role and we said "yes, why not? But we actually cannot skate together, because Annette is a single skater and I am an ice dancer." (laughs) Yes, this is how it came about and now we are appearing in the musical and are a semi-solist-pair and also skate as a substitute for the leading roles, which is a lot of fun to us.

Q: What was it like to switch from competitive sports to being a professional skater in shows? How much of a change is that?

A: Well, first, after Vancouver, after I stepped down from competitive sports, I did train in Brno for a while and build up some programs for children  there. I then got an offering to come to Paris for a big show in November and December by a producer of Cirque d'Hiver Bouglione. That was really nice. Practice was the same as in competitions, but without marks or pressure. I was very happy, because the choreographer (of the show) was Pasquale Camerlengo, my former coach. It was simply fun.
For me it's the same as compitetive sports, but I don't have to think about the levels I get or what I do wrong. I don't have to comcentrate on the edges so much to impress the judges. It's just the audience, just to please people. I like it when they clap, that's nice.
Right after Paris I have been to Cirque de Glace with Kamila and we traveled to Telford, England, for try-outs. We then appeared in eight cities in the Czech Republik with the Cirque de Glace for the Czech audience. They hired Czech skaters for that.

Q: What are your plans for the future?

A: I don't think about it much (laughs). The musical will go on for some time. We will be in Czech Rupublik until the end of December and then in Slovakia in February and March. We will see if the show is a success and if we might take it to other countries like Germany and Austria. Often I am on the ice with children in the Czech Republik. I have a coach that I'm working with there. When I'm in Brno, I help younger skaters. I'm also in Switzerland quite often, in Sierre and Crans- Montana, mostly for the time of winter. Now, when the workshop here in Oberstdorf is over, I will travel there. I will help coaches to train kids and build up programs for them.

Q: I wish you all the best and thank you for the interview.

A: Thank you.



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