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Interview Maylin Hausch und Daniel Wende


Q: Ihr habt die komplette vergangene Saison aussetzen müssen. Könnt ihr noch einmal zusammenfassen, was alles passiert ist?


Daniel: Es ging nach der vorigen Saison los als wir beide die Bundeswehrlehrgänge absolvieren mussten. Das war im April/Mai und da ist der Stiefpapa von Maylin verstorben. Völlig plötzlich, was uns beide extrem geschockt und runtergezogen hat. Wir waren einfach nicht mit dem Kopf beim Eislaufen. Dazu kam, dass mein Papa dann kurz danach im Juni einen Herzinfarkt hatte und es wurden ihm five Stents eingesetzt. Und das hat mich dann, gerade nachdem was mit Maylins Stiefpapa passiert ist, auch geschockt. Ich war mehr in Essen als hier. Es kam so viel zusammen, und wir haben dann erst im August mit dem Training begonnen. Wir haben uns gesagt, dass wir versuchen wollen z.B. bei der NRW-Trophy und die Deutschen Meisterschaften zu laufen und wir haben angefangen. Dann kamen die Probleme mit meinem Rücken. Ich hatte ständig Rückenprobleme. Anfang Herbst wurde eine MRT gemacht und man hat gesehen, dass es Bandscheibenvorwölbungen waren und daraus wurde dann erst ein Bandscheibenvorfall. Im Januar wurde eine Kontroll-MRT gemacht und es wurde noch ein zweiter Bandscheibenvorfall festgestellt. Es war irgendwie die Seuche drin in der ganzen Saison. So mussten wir uns entscheiden, die Saison auszusetzen weil es nicht lief, weil immer irgendwas war. Wir haben dann wieder angefangen, ich habe ausgesetzt mit dem Training, wir haben wieder angefangen und dann hatte ich wieder Schmerzen und musste wieder aussetzen. Dann habe ich noch Physio gemacht und wir dachten, dass es nun doch geht. Aber dann ging es doch wieder nicht. Also es war ein Hin und Her und wir haben uns Anfang des Jahres dazu entschlossen, dass wir es einfach lassen diese Saison. Im April habe ich jetzt eine Reha gemacht um die Muskulatur aufzubauen und fit zu werden. Jetzt sind wir vom Kopf her wieder mit dabei und auch der Körper fühlt sich ganz gut an. So dass wir jetzt sagen "Okay, das Ziel Olympische Spiele wollen wir packen!"


Q: Wie nah wart ihr dran, alles hinzuschmeißen und wie habt ihr die Kraft und Motivation gefunden, doch weiterzumachen?


Maylin: Wir waren sehr nahe dran aufzuhören. Zu dem Zeitpunkt als mein Stiefvater gestorben ist, war für mich eigentlich die Welt untergegangen. Und als dann auch noch das mit Daniels Papa passiert ist ... uns ist so viel widerfahren. Dann das mit Daniels Rücken. Bei den Bandscheiben wusste ich einfach, dass man das nicht wieder reparieren kann. Denn wenn eine Bandscheibe kaputt ist, dann ist sie kaputt. Aber irgendwann hat uns das einfach so gefehlt, dass wir gesagt haben "eigentlich wollen wir schon nochmal laufen!" Wir haben uns dann beide ziemlich gut motivieren können. Bei der Reha, die Daniel gemacht hat, hat man wirklich wieder Fortschritte gesehen und dass es vielleicht einfach doch noch möglich ist, dass er mich nochmal heben kann. Paarlaufen ohne Hebungen ist ja ein bisschen schwierig (lacht). Aber zu diesem Zeitpunkt als wir gesagt haben, wir laufen diese Saison gar nichts mehr, da war eigentlich schon auch klar, dass wir es nochmal probieren.


Q. Wie hat euch dieses harte Jahr verändert? Was habt ihr über euch selbst gelernt?


Daniel: Gute Frage. Es hat uns noch mehr zusammengeschweißt. Weil wir gemerkt haben, auch durch den Tod und die Herzinfarkte, dass es noch Wichtigeres gibt als Eislaufen. Dass wir auch Familie haben und dass man auf sich aufpassen muss und nicht nur an den Sport denkt. Es hat uns privat noch enger zusammengebracht. Wir haben trotzdem gemerkt, dass uns noch was fehlt irgendwie. Wie Maylin schon gesagt hat... einfach aufzuhören.....


Maylin: Vor allem wie wir aufgehört haben.


Daniel: Ja, ohne Wettkämpfe und ohne einen schönen Abschluss zu haben. So einfach aufzuhören, das konnten wir uns nun auch nicht vorstellen.


Q: Wie war das Training in Detroit? Wie lange wart ihr dort? Wie geht es euch jetzt?


Maylin: Wir waren nur 8 Tage in Detroit und das Training dort lief perfekt. Wir haben mit Anjelika Krylova hauptsächlich das Kurzprogramm aufgebaut. Es hat total Spaß gemacht und sie auch vor allem hat Sachen aus uns rausgekitzelt, die bisher in uns geschlummert haben. Normal war es bei uns halt immer Anlauf zum Sprung - Sprung, zum Beispiel. Sie hat nun einige Sachen eingebaut, wo direkt vor dem Element noch irgendein Schnickschnack ist. Dort haben wir auch wieder langsam mit Hebungen begonnen und mit allem ... und bisher sagt Daniels Rücken nichts Schlechtes.


Daniel: ...fühlt sich ganz gut an.


Q: Maylin, du hattest zuvor ja auch Probleme mit dem Fuß?


Maylin: Ja, es kam wohl vom Twist, von einem Fehler in der Technik. Weil ich nicht mit dem Sprung eingehakt habe, sondern dagegen. Jetzt haben wir vor allem keinen Dreifach-Twist mehr gemacht seit einer Weile. Es sieht wohl so aus, dass die Technik jetzt besser ist. Aber genau sagen kann ich es erst, wenn wir es wirklich wieder regelmäßig machen.


Daniel: Ich denke, uns hat die Woche auch gut getan, weil wir wieder mal woanders waren und dann auch mit anderen Paaren zu tun hatten. Zum Beispiel hat ja die Japanerin (Narumi Takahashi, WM-Dritte 2012 mit Mervin Tran) jetzt einen neuen Partner und die haben wir dort trainieren sehen. Das war interessant und auch ein amerikanisches Paar. Das motiviert einen dann auch, einfach zu sehen, was machen die anderen, das können wir auch noch oder können wir es besser oder wie auch immer...das ist ja immer eine Motivation. Es hat auch einfach Spaß gemacht, mit Anjelika zu arbeiten, weil sie wirklich genial ist und auch mit Pasquale (Camerlengo). Es war auf jeden Fall ein Supereinstieg in die Saison.


Q: Habt ihr geplant, noch einmal rüberzufliegen im Sommer?


Daniel: Jetzt müssen wir erst einmal schauen, dass wir die Elemente wieder richtig fit kriegen. Das ist jetzt erst einmal das Wichtigste. Die Programme stehen soweit und jetzt geht es darum, die ganzen Sachen wieder zu festigen und zu sichern. Man wird sehen, ob dann vielleicht im August nochmal Zeit ist und ob dann noch ein paar Feinheiten gemacht werden müssen. Aber es kostet natürlich auch eine Menge Geld, obwohl uns die DEU geholfen hat. Trotzdem ist es für uns noch teuer, denn es ist ja nicht um die Ecke.


Maylin: Ich könnte mir eher vorstellen, dass entweder Anjelika und Pasquale, je nachdem wer zur Nebelhorn-Trophy kommen wird und wie es möglich sein wird, noch ein oder zwei Tage dranhängen. Dass man das dann nutzt.


Q: Was könnt ihr uns über die Programme erzählen?


Daniel: Das Kurzprogramm ist ganz neu. Da haben wir dieses Mal eine ruhigere Musik gewählt. Eigentlich ist das Stück von Guns N' Roses: November Rain. Aber es ist in der Fassung von David Garrett , also mit Geige und E-Gitarre. Es ist eigentlich das erste Mal, dass wir so ein bisschen was "Langsameres" laufen, etwas melodischeres, obwohl die E-Gitarre natürlich noch ganz schön Pep reinbringt. Wir mögen dieses Programm.


Q: Wer hat die Idee gehabt?


Daniel: Ich fand das Lied schon damals schön in der Originalversion, es ist ja schon ein bisschen älter. Und dann habe ich mir das von David Garrett angehört und fand es toll. Ich habe es Maylin vorgespielt und sie fand es toll und Herr Fajfr auch. Es ist schön und ich habe das Gefühl, dass uns das liegt und wir das gut rüberbringen. Bisher haben wir nur positives Feedback bekommen. Die Kür haben wir behalten und wir haben nur ein paar Kleinigkeiten verändert. Den Anfang fanden wir nicht mehr so gut und ein bisschen was im langsameren Teil. Und ich denke, dass wir an den Kostümen noch etwas machen werden. Es gibt auf jeden Fall noch was zu tun.


Q: Wo seht ihr eure Stärken als Paar auf dem Eis?


Maylin: Ich denke, dass wir sehr gut zusammen harmonieren. Von den technischen Elementen her hoffe ich, dass wir den dreifachen Twist auch im Wettkampf zeigen können. Und ansonsten denke ich, dass die Hebungen unsere Stärken sind.


Daniel: Wir sind ein erwachsenes Paar auf dem Eis. Es gibt ja viele Paare, wo der Mann groß und das Mädchen noch ein Kind ist. Wir haben schon relativ viel Erfahrung und ich denke, dass es für die Preisrichter und Zuschauer vielleicht ein bisschen schöner und harmonischer aussieht, wenn ein „erwachsenes Paar“ auf dem Eis läuft. Ich könnte mir vorstellen, dass wir da schon ein bisschen mehr "Paar" rüberbringen.


Maylin: Zum Beispiel bei den Japanern, da ist sie schon 21, aber sie sieht aus als wäre sie so alt wie Annabelle (Prölß). Der Unterschied ist krass.


Daniel: Ja, ich finde dass es für die Leute vielleicht schöner ausschaut, wenn man mehr wie ein "Paar" aussieht. Wir sind ja nun auch privat ein Paar und wir wollen das auch ein bisschen auf das Eis bringen.


Q: Woran wollt ihr besonders arbeiten?


Maylin: Derzeit auf jeden Fall definitiv noch an den Elementen.


Daniel: Klar, die Elemente müssen wir jetzt einfach wieder reinkriegen. Es muss diese Selbstverständlichkeit wiederkommen. Im Moment ist alles noch ein bisschen vorsichtig und verhalten, weil wir so lange aussetzen mussten. Wir arbeiten daran, wieder in den Elementen sicherer zu werden und auf dem Eis die Programme trainieren, reinbekommen, dass das alles harmonisch läuft.


Q: Wie sieht die Saisonplanung aus?


Maylin: Größtes Ziel sind natürlich die Olympischen Spiele und davor das Ziel, die Norm dafür zu erreichen...


Daniel: Sonst wird das nichts mit Olympia (lacht).


Maylin (lacht): ... und das Ziel davor ist, drei Wettkämpfe zu benennen.


Daniel: ...in den Herbstwettkämpfen gut laufen und die Punkte schaffen. Das ist das Wichtigste. Und dann wird man sehen, welches deutsche Paar neben Aljona und Robin gehen darf, welches Team besser ist, welches Team bessere Punkte hat. Und bei der Deutschen gut zu laufen und zu den Europameisterschaften zu gehen. Da haben wir ja drei Startplätze. Nach den Olympischen Spielen wird man dann sehen. Die Weltmeisterschaften sind natürlich auch noch sehr reizvoll. Japan wäre auch nochmal toll. Schau'n wir mal.


Q: Wie sehr freut ihr euch darauf, wieder Wettkämpfe zu laufen?


Daniel: Da hat was gefehlt irgendwie. Ich freue mich total und hoffe, dass das dann auch mit der Nebelhorn-Trophy schon funktioniert.


Maylin: Es war schon komisch. Denn es war ja nicht so, dass wir gar nicht trainiert haben. Wir waren ja immer in der Halle und so. Wir haben halt weniger gemacht. Ich bin zum Beispiel nur gesprungen oder so. Und dann zu sehen, wie die anderen sich auf Wettkämpfe vorbereiten, das war schon ein bisschen komisch. Man war so ausgemustert.


Daniel: Ja, und einfach das ganze Drumherum. Von der Auslosung über die Trainings, über Wettkampf und dann Bankett und so. Das ist schon alles toll. Wenn man dann mal ein Jahr nicht dabei ist, dann merkt man was da so alles fehlt. Da sind wir heiß darauf (lacht).


Maylin: Was man eigentlich fast so als Selbstverständlichkeit hinnimmt...


Daniel: .... da sieht man, jetzt fliegen die dort oder dorthin und da wäre ich jetzt auch gerne. Da sitzt man dann da und denkt, das wäre jetzt schon toll.


Q: Daniel, wie würdest du Maylin beschreiben?


Daniel: Sie ist das perfekte Gegenstück zu mir. Hm, wie würde ich sie beschreiben?! Maylin ist immer hilfsbereit... naja, es passt halt einfach bei uns. Wenn ich einen Ausraster habe, wenn mir etwas gegen den Strich geht, dann holt sie mich wieder runter. Meistens schafft sie es (lacht) und andersrum ist es genauso. Sie ist total ehrgeizig und trotzdem liebevoll. Sie ist schwer zu beschreiben.... kreativ! Viel kreativer als ich, worum es auch immer geht. Wenn es um Einladungskarten geht oder um alles mögliche... basteln, nähen... das kann ich halt überhaupt nicht. Ich kann nicht mal zeichnen und sie kann das. Ich bewundere das.


Q: Wenn sie auf eine einsame Insel müsste und dürfte nur 3 Dinge mitnehmen... was denkst du, was das wäre?


Daniel: Ja mich natürlich (lacht), Figu (ihren Hund) und dann bleibt noch eine Sache.... vielleicht würde sie ihre Mama noch mitnehmen. Dann haben wir zwar nichts zu essen, aber wir sind auf jeden Fall zu viert (lacht).


Q: Maylin, wie würdest du Daniel beschreiben und was würde er auf die Insel mitnehmen?


Maylin: Da muss ich nachdenken.... Also auf dem Eis ist er auf jeden Fall, das würde ich jetzt mal behaupten, noch ehrgeiziger als ich. Wenn ein Element nicht perfekt ist, dann sage ich mir, okay dann wird es vielleicht beim nächsten oder beim übernächsten Mal perfekt sein. Aber wenn es bei ihm nicht sofort perfekt ist, dann geht die Welt schon gleich unter… Was manchmal nicht so ganz einfach ist fürs Training. Aber mittlerweile haben wir einen Weg gefunden, dass das gut funktioniert. Im privaten Leben macht er sehr, sehr viel für mich. Zum Beispiel koche ich meistens und dann macht er den Abwasch, denn das mag ich gar nicht.


Daniel: Sonst bekäme ich nichts zu essen (lacht).


Maylin: (lacht) Er ist sehr hilfsbereit und versucht mich wirklich auf Händen zu tragen, was ich sehr genieße. Und auf eine einsame Insel würde er mich natürlich mitnehmen, wahrscheinlich auch Figu und belgische Schokolade.


Q: Wo seht ihr euch in fünf Jahren?


Daniel: Das wissen wir selbst noch nicht so genau. Also in fünf Jahren werden wir wohl nicht mehr aktiv laufen, zumindest keine Wettkämpfe. Aber vermutlich auch keine Shows. Wir wissen noch nicht so richtig, in welche Richtung wir beruflich gehen werden. Wir haben zwar ein paar Ideen, aber es ist alles noch sehr vage. Es kann Oberstdorf sein, es kann Stuttgart sein, es kann Essen sein, es kann aber auch ganz woanders sein. Es ist schwer zu sagen. Es kommt darauf an, für was wir uns beruflich entscheiden. Wahrscheinlich werden wir auch nicht mehr nur zu dritt sein, sondern Nachwuchs haben.


Q: Dass es nach Sotchi noch weitergeht kann nicht ausgeschlossen werden?


Daniel: Das kann nicht ausgeschlossen werden. Gerade nach dem einen Jahr Pause und wenn jetzt alles gut läuft und die Gesundheit macht mit, warum sollte man dann nicht noch ein Jahr dranhängen. Das lassen wir auf uns zukommen und werden das nach der Saison entscheiden.


Q: Privat steht eine große Veränderung an…


Daniel: Privat gibt es tatsächlich eine große Veränderung, denn wir heiraten am 6. Juni standesamtlich und am 8. Juni kirchlich, beides in Maylins Heimatstadt Stuttgart! Also wird es in der kommenden Saison ein "neues Paar" in Deutschland geben: Maylin und Daniel Wende. Wir freuen uns schon unglaublich darauf mit unseren Familien und Freunden diesen großen Tag zu feiern und die Hochzeit wird uns auch sehr viel Kraft für die kommenden sportlichen Aufgaben geben!


Q: Wir gratulieren euch herzlich und wünschen euch für euren weiteren gemeinsamen Lebensweg auf und neben dem Eis das Allerbeste!


                                                                                                 

 

Interview Maylin Hausch and Daniel Wende


Q: You had to sit out the whole last season. Can you sum up what happened?


Daniel: It started at the end of the season before (2011/12) when we both had to attend the army classes. That was in April and May and at this time Maylin’s stepfather died. It was completely unexpected which shocked us both and brought us down. Our minds just weren’t with skating anymore. Additionally, shortly afterwards in June my dad suffered a heart attack and needed five stents. That shocked me, too, especially after what had happened to Maylin’s stepfather. I spent more time in Essen than here (in Oberstdorf). A lot of things came together and we resumed training only in August. We said to ourselves that we’d try to skate at the NRW Trophy and German Nationals and started training. Then I got problems with my back. I constantly had problems with my back. I got a MRT in early fall and they saw a disc protrusion that later turned into a herniated disc. In January I had a control MRT and was diagnosed with a second herniated disc. The whole season was doomed. We had to decide to sit out, because things didn’t go well and always something bad was happening. We started training again, then I had to stop, we started again and then I was in pain again and needed to stop. I did some physiotherapy and we thought it would work out eventually, but it didn’t. It was seesaw and so we decided at the beginning of the year that we just miss this season. I underwent rehab in April to build up muscles and to become stronger. Now we’re back mentally as well and the body is feeling quite good. Now we can say – ‘okay, we want to achieve our goal to go to the Olympic Games.’


Q: How close were you to giving up and how did you find the strength and motivation to continue after all?


Maylin: We were very close to retiring. At the time my stepfather died, the world had come to an end for me. And when Daniel’s dad had the heart attack … so many things happened to us. Then Daniel’s back. I just knew you can’t fix a herniated disc. When it is broken, it is broken. But at some point we missed it (skating) so much that we said to ourselves – ‚actually, we want to skate again!‘ We both were able to motivate ourselves well. When Daniel went through rehab you could see the progress and that it might be possible that he can lift me again. Pair skating without lifts is a little difficult (laughs). At this point, when we said that we won’t compete this season at all, it was already clear that we’ll give it another shot.


Q: How did this difficult year change you? What did you learn about yourself?


Daniel: Good question. We grew closer to each other as we realized after the death and heart attack that there is something more important in life than skating. That we have families and that you have to take care of yourself and not just to think about sports. We got closer in our private life. Nevertheless we felt that something is still missing, somehow. As Maylin said – to retire just like that …


Maylin: Especially the way we ended.

Daniel: Yes, without competitions and without having a nice closure. We couldn’t imagine to retire just like that.


Q: How was the training in Detroit? For how long have you been there and how are you feeling now?


Maylin: We’ve been just for 8 days in Detroit and the practice there was perfect. We mostly mounted our short program with Anjelika Krylova. It was a lot of fun and she was able to get something out of us that was deep inside us until now. Usually we just set up for a jump for example. Now she added a few things so that there is some knickknack just before the element. There we slowly started to do lifts again. So far, Daniel’s back is keeping quiet.



Daniel: ... it feels quite good.


Q: Maylin, you also had some trouble with you foot before.


Maylin: Yes, that was probably because of the twist, a technical error. I didn’t pick into the ice with the jump, but against it. Now we haven’t done a triple twist in a while. It looks like the technique is better now, but I’ll know exactly only when we are back practicing it again on a regular basis.


Daniel: I think this week was good for us also because we got to be somewhere else and were together with other couples. For example the Japanese girl (Narumi Takahashi, 2012 World bronze medalist with Mervin Tran) has a new partner now and we saw them training. That was interesting and we also saw an American team. It is motivating to watching others, to see what they are doing, that we can still do it or even better or whatever. It is always a motivation. It was also fun to work with Anjelika, because she’s really a genius, as is Pasquale (Camerlengo). In any case it was a great start of the season.


Q: Are you planning to go back during the summer?


Daniel: First we have to see that we’ll get our elements back. That is the most important thing right now. The programs are ready and now we have to make everything solid and consistent again. We’ll see if we’ll have time again in August maybe and if something needs to be polished. Obviously, it costs a lot of money, even though the German Skating Federation supported us. Still it is expensive for us, as it is not just around the corner.


Maylin: I could imagine that maybe Anjelika or Pasquale, whoever is coming to Nebelhorn Trophy, and if it is possible, will stay for one or two days and that we use this opportunity.


Q: What can you tell us about your programs?


Daniel: The short program is completely new. This time we opted for a calmer music. It is actually a piece by Guns n’Roses, ‘November Rain’. But it is a version by David Garrett, so it is with violin and E-guitar. It is actually the first time for us to skate something slower, more melodic, although the E-guitar is spicing it up. We really like this program.


Q: Who came up with the idea?


Daniel: I liked the song already in the original version, it is a bit older. Then I heard the version by David Garrett and thought it was great. I let Maylin listen to it and she thought it was great and Mr. Fajfr (coach) as well. It is beautiful and I feel that it suits us well and that we are able to interpret it well. So far we only got positive feedback. We kept our free skating and just changed a few minor things. We didn’t like the beginning so much and changed something in the slow part as well. I think we’ll do something with the costumes, too. There is still some work left.


Q: Where do you see your strength as a couple on the ice?

Maylin: I think that we are in tune. Concerning the technical elements, I hope that we’ll be able to perform a triple twist in competition. Other than that I believe that the lifts are our strength.


Daniel: We are a grown up couple on the ice. There are a lot of couples where the man is a big guy and the girl is still a child. We have quite a lot of experience and I think maybe it is looking nicer and more harmonious for the judges and the spectators to see a ‘grown up couple’ on the ice. I can imagine that we are able to show more of ‘pair’ skating.


Maylin: For example the Japanese team. She is 21, but she looks like she is as old as Annabelle (Prölß). There is a drastic difference.


Daniel: Yes, I believe that it maybe looks nicer for the people if you look more like a pair. We’re a couple off the ice as well and we want to project this on the ice a little.


Q: What do you want to work on especially?


Maylin: At this point we definitely want to work on our elements.


Daniel: Obviously, we’ll need to get the elements back. It has to be natural again. Right now everything still is a little careful and we are holding back, because we had to sit out for so long. We’re working on becoming more solid in our elements and to skate our programs on the ice, to make them harmonious.


Q: What are your plans for the season?


Maylin: Our main goal are the Olympic Games, obviously, and before that our goal is to meet the qualifying criteria.


Daniel: Otherwise the Olympics won’t happen for us (laughs).


Maylin (laughing): ... and the goal before that is to do three competitions.


Daniel: ... to do well in the fall competitions and to achieve the (qualifying) points. That is the most important thing. Then we’ll see which German couple besides Aljona (Savchenko) and Robin (Szolkowy) will go, which team is better, which team has more points. (Our goal is) to skate well at Nationals and to go to the European Championships. We have three spots there. We’ll see what happens after the Olympic Games. Worlds would be nice, too. It would be nice to go to Japan. We’ll see.


Q: How much are you looking forward to competing again?


Daniel: Something was somehow missing. I am really looking forward to it and I hope that we’ll be ready for Nebelhorn Trophy.


Maylin: It was weird. It wasn’t like that we didn’t train at all. We were always at the rink, we just did less. I just did jumps, for example. It was weird to see how the others were preparing for competition. You felt so discharged.


Daniel: Yes, and (we were missing) everything that is going on, starting with the draw to practice, the competition and the banquet. All of that is great. When you are sitting out the whole year, you realize what you are missing. We can’t wait for that (laughs).


Maylin: All these things that seemed to be so self-evident.

Daniel: You see, the others are flying to this or that place and you’d love to be there as well. You are sitting there and think, it would be great to go.


Q: Daniel, how do you describe Maylin?


Daniel: She is my perfect counterpart. Hm, how would I describe her? Maylin is always ready to help. We’re just the right match. When I’m getting upset at something, when something is going not the way I want, then she is calming me down. Mostly she manages to do that (laughs), and it is the same the other way round. She is very ambitious and loving at the same time. It is hard to describe her. She is creative, much more creative than I am, no matter what. If it is about designing invitation cards or something else, if it is doing handicrafts or sewing, I can’t do anything of that. I can’t even draw and she can. I am admiring that.


Q: If she had to go to an isolated island and could take just three things, what do you think she’d take?


Daniel: Well, me, obviously (laughs), Figu (her dog) and then there is one thing left … maybe she’d take her mom. We won’t have anything to eat then, but it would the four of us (laughs).


Q: Maylin, how do you describe Daniel and what does he take to the island?


Maylin: I have to think about that. Well, on the ice I’d say that he is even more ambitious than I am. If an element isn’t perfect, then I tell myself, okay, it will be better next time or the time after that. But if it is not perfect the first time for him, it is the end of the world. Sometimes that isn’t so easy in practice. Meanwhile we found a way to manage that. In private life he is doing a lot for me. For example I’m usually the one who cooks and then he is cleaning the dishes, because I don’t like doing that at all.


Daniel: I wouldn’t get anything to eat otherwise (laughs).


Maylin: (laughing) He is very helpful and really tries to read every wish from my eyes, which I am enjoying very much. To an isolated island he’d take me, naturally, probably as well Figu and Belgian chocolate.


Q: Where do you see yourself in five years?


Daniel: We don’t know that exactly ourselves. I guess in five years we won’t be skating anymore, at least not competing, but probably we won’t be doing shows either. We have a couple of ideas, but everything is still quite vague. It could be Oberstdorf, it could be Stuttgart, it could be Essen, but it could be in a totally different place. It is hard to say. It depends on what we are going to do for a living. Probably we won’t be just the three of us anymore, but we’ll have a child.


Q: But you don’t exclude to continue after Sotchi?


Daniel: We can’t exclude that. After the break of one year and if everything is going well and we are healthy, why shouldn’t we hang in for another year. We’ll see and we’ll decide after the season.


Q: There is a big change coming up in your private life…


Daniel: Indeed, there is a big change in our private life as we are going to get married on June 6 in the registration office and on June 8 in church. Both will take place in Maylin’s hometown of Stuttgart. So we’ll have a new couple in Germany next season, Maylin and Daniel Wende. We’re looking forward so much to celebrate this great day with our families and friends. The marriage will give us a lot of strength for the upcoming athletic tasks.


Q: Thank you very much for the interview. We congratulate you to getting married and wish you the very best in your future life as husband and wife and on the ice!


            

                                                                                  








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