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Interview mit Alexander Uspenskij, Finlandia Trophy, Oktober 2006

Q: Wie ist dein Eindruck von diesem Wettbewerb?

A: Es war sehr schwer, weil ich das erste Mal überhaupt den Vierfachen (Toeloop im Wettbewerb) probiert habe. Das ist ein ganz anderes Gefühl, man muss ganz anders an das Programm herangehen. Man weiß nicht, wie man sich nach dem Versuch fühlt. Jetzt habe ich das überprüft, habe verstanden, dass es im Prinzip zu einem gewissen Grad realistisch ist. Er hat natürlich nicht geklappt. Aber irgendwann muss man ja mal damit anfangen, ich habe es probiert und, sagen wir so, ich bin mit dem Resultat zufrieden, weil ich nach dem Sprung (und Sturz) in der Lage war, das restliche Programm bis zu einem bestimmten Grad zu meistern. Aber es war schon schwer.

Q: Der Fehler beim Axel war wahrscheinlich noch eine Folge des Sturzes.

A: Ja. Der Fehler beim Axel war eine Folge des Sturzes beim Vierfachen, dazu ist der dreifache Axel in jedem Fall ein schweres Element. Der Fehler war eigentlich kein Sturz, eher ein Umspringen, aber insgesamt war es in Ordnung. Ich bin zufrieden, dass ich mich im Vergleich zum Vorjahr funktionell weiterentwickelt habe und mir scheint, dass sieht man. Es klappt jetzt immer besser, dass ich während des Programms aus mir herausgehen kann.

Q: Das konnte man vor allem in den Schrittfolgen sehen.

A: Ja, besonders in den Schrittfolgen, weil gerade das ein Element ist, das Tempo erfordert, mit Emotionen und je energischer die Schrittfolge ausgeführt ist, desto besser wirkt sie.

Q: Dein nächster Wettbewerb wird der Grand Prix in China sein. Wie bereitest du dich darauf vor?

A: Ja, der Cup of China. Wie bereite ich mich vor? Im Moment bin ich bei diesem Wettbewerb aufgetreten, habe den Vierfachen versucht. In jedem Fall war das nicht eine Vorbereitung auf einen konkreten Wettbewerb, aber es war ein, wenn auch kleiner, Schritt vorwärts in meiner sportlichen Karriere. Der vierfache Sprung hat hier im Training auch nicht geklappt. Dazu noch unterscheidet sich das Training natürlich sehr vom Wettkampf. Wenn ich ihn zu Hause im Training schon gestanden habe, so hatte ich das Gefühl, als ich hierher zum Wettkampf kam, dass irgendwas nicht stimmt, irgendein Druck da ist, wie das eben immer bei Wettkämpfen vorkommt. Ich habe versucht, mich zu überwinden und meine im Großen und Ganzen ist mir das auch gelungen. Ich bin zufrieden damit, wie ich heute gelaufen bin, aber es war bei weitem nicht ideal. Es gab viele Fehler, die Fehler muss ich ausbessern, aber insgesamt bin ich zufrieden.