Neues Eistanzpaar in Oberstdorf: Jennifer Urban und Benjamin Steffan

 

Erzählt doch bitte mal, wann und wie ihr zusammengekommen seid.

 

Jenny: Es hat sich ziemlich kurzfristig ergeben. Man hat uns oft gefragt warum wir nicht zusammenlaufen weil ich ja einen Partner suche, aber er hatte ja noch eine Partnerin. Wir haben ja zusammen die Grundausbildung gemacht und danach haben wir dann doch gesagt, dass wir es probieren.

 

Benjamin: Es war so, dass wir zusammen Athletiklehrgang hatten in Berlin und hatten dort auch Eis zur freien Verfügung. Und bevor wir alleine rumgelaufen sind, haben wir gesagt, dass wir ein bisschen was zusammen versuchen. Das hat sich dann ziemlich gut angefühlt.

 

Jenny: Wir haben dann in Oberstdorf nochmal ein offizielles Probetraining gemacht, zwar ohne Trainer. Aber wir haben Videos gemacht und die dann an unsere Trainer gesendet. Es passt auch weil wir beide bei der Bundeswehr sind und das war auch ein Grund mehr, dass wir gesagt haben, dass wir das machen.

 

Benjamin Und vor allem zwischenmenschlich passt es auch sehr. Das ist eine wichtige Voraussetzung.

 

Wie geht es weiter, was habt ihr geplant?

Jenny: Jetzt bauen wir zuerst die Programme auf und dann natürlich die ersten Wettkämpfe laufen. Wir möchten nach Graz wenn es dann schon möglich ist und natürlich die Deutschen Meisterschaften.

 

Mit wem werdet ihr die Programme aufbauen?

 

Jenny: Zum größten Teil mit Herrn Sinicyn. 

Habt ihr euch Ziele gesetzt?

Benjamin: Jetzt erst einmal die Kadernorm bestätigen, aber ansonsten nicht wirklich.

 

Jenny: Für mich ist es jetzt erst einmal wichtig, die Kadernorm zu erfüllen. Dadurch dass ich ja letztes Jahr keinen zweiten Wettbewerb erfüllen konnte bin ich ja jetzt im S-Kader, also im Sonderkader und ich möchte natürlich wieder im Vollkader aufgenommen werden.


Benjamin: Und natürlich wollen wir in Wettbewerben schauen wie wir im Vergleich zu den anderen dastehen.


Jenny: Natürlich ist es ziemlich knapp, Graz ist ja schon im November.

Benjamin: Ja, es wird eng und dadurch haben wir ein bisschen Druck. Das ist jetzt harte Arbeit.


Benjamin, wie gefällt es dir hier in Oberstdorf?

Benjamin: Ich kenne es ja schon weil ich gerade in der letzten Saison sehr oft hier gewesen bin. Ich kenne ja auch viele Leute und habe jetzt nicht das Problem mich hier einzuleben. Ich finde es sehr angenehm, denn gerade dadurch dass es so klein ist, liegt der Hauptfokus wirklich auf dem Training und das ist für den Sport sehr angenehm. Es hat auch mit der Wohnung sehr schnell geklappt. 

Dann bedanke ich mich und wünsche euch alles Gute.